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Abiding In Christ

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Ruf Zum Gehorsam #230

Juengerschaft heisst die eigenen Plaene zu verlassen

um immerfort in Gottes Plan zu sein

"Die Bedeutung der Juengerschaft"

Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich

selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Lukas 9, 23

Jesus kam in diese Welt um Jünger zu machen. Er rief Männer in seine Nachfolge noch ehe er zu seiner ersten Mission schritt und sein erstes Wunder wirkte. Am ersten Tag seines oeffentlichen Wirkens, dem Tag nach seiner Taufe, wurde er von Johannes, Andreas und Petrus begleitet. Am nächsten Tag kamen Phillipp und Nathanael dazu: “Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, ... und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.”

Hierin steht fest, dass Jesus seinen Dienst nicht ohne Juenger begann. Als er das erste Wunder voll-brachte hatte er bereits eine Zahl Glaeubiger, aber Jesus suchte nach mehr als nur Gläubigen. Er plante sein Werk durch Juenger zu tun. (Zur Beachtung: Ich beziehe mich in diesem Artikel auf Gläubige als solche, die es unterlassen Jesus nachzufolgen. Hingegen beziehe ich mich auf Juenger als solche die ihren eigenen Plaenen abgesagt haben weil sie nur noch das tun wollen, was Jesu Wille ist.) Demzufolge gab es in ganz Israel an Christus Glaeubige, allerdings folgten und gehorchten ihm nur seine Juenger.

Die Geschichte zeigt nuechtern, dass Jesus sein ganzes Wirken durch Juenger und eben nicht durch Glaeubige tun konnte. Durch und mit diesen Juengern konnte er den glaeubigen und unglaeubigen Men-schenmengen dienen. Danach, zu seiner Himmelfahrt, gab er seinen Juengern diesen Auftrag (nicht zu Glaeubigen, die nicht in die Nachfolge eingetreten waren), Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, in-dem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes (Mt.28, 19 Schlachter)

‘Glaeubigen’ fehlt jegliche Authoritaet Gehorsam zu lehren, da sie selbst nicht Gehorsam leben. ‘Glaeu-bige’ koennen auch niemanden zu einem Juenger machen, da sie selbst keine Juenger sind. ‘Glaeubige’ sind auch nicht von Jesus berufen um Missionare, Pastoren, Evangelisten oder Gemeindearbeiter in anderen Auf-gabenbereichen zu werden – nur Juenger. Jesus vollbrachte seine Werke ausschliesslich mit Juengern und durch Juenger. Und er befahl seinen Juengern sein Werk bis ans Ende der Zeit weiterzufuehren und auch, dass ausschliesslich Juenger getauft werden sollten.

Wie wird ein Glaeubiger zu einem Juenger?

Um diese Frage zu beantworten betrachten wir die Bedingungen der Juengerschaft: 1. Wir muessen zuerst unsere Suenden bekennen, Busse tun und Jesus in unser Herz aufnehmen. Kurz gesagt, wir muessen von neuem geboren werden. Joh. 3, 3.5

2. Wir muessen an dem Punkt seliger “Unzufriedenheit” ankommen. Jesus sagte, “Selig sind, die da hun-gert und duerstet nach Gerechtigkeit..” (Matth. 5,6). Wir werden Gott nicht nahen solange wie wir mit unserem religioesen Zustand zufrieden sind. Unser Gebet wird nicht vollmaechtig werden solange wir nicht den Mangel am Gebet sehen. Wir werden nicht heilig sein solange wir nicht mit unserer mangelnden Heiligung unzufrieden sind. Wir werden nicht barmherziger lieben solange wir nicht die Haerte unseres Herzens selbst schmerzlich empfinden.

Paulus sagt, “13Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, daß ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: cIch vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, 14und djage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus (Phil. 3, 13-14).

Selbstzufriedene Glaeubige machen ihrem Pastor Bauchschmerzen, betrueben den Heiligen Geist und beschaemen Gottes Reich. Niemand kann sie naehren, sie sind satt. Sie sind unveraenderlich und bewegen sich auf den ausgefahrenen Gleisen; und sie sind unbeweglich weil sie tot sind. Demgegenueber war eine “selige Unzufriedenheit” das Merkmal der ersten Juenger. Diese brachte sie dazu stets nach etwas Besserem Ausschau zu halten, das groesser, das heiliger war, und das sie dann ohne jeden Verzug befolgten wenn wenn sie es fanden, ohne Ruecksicht auf eigene Kosten.

Was ist Juengerschaft?

Juengerschaft ist nicht etwas in das man zu guter letzt von selbst hineinwaechst. Sie hat nichts mit Wachstum zu tun! Juengerschaft ist eine radikale Entscheidung des Willens, die aus der seligen Unzufrieden-heit des Herzens kommt und versteht, dass nichts in dieser Welt zaehlt als alleine der Wille Gottes. Sie leitet dazu, dass wir uns selbst verleugnen, das Kreuz auf uns nehmen und taeglich freudig Jesus zu folgen.

Da dies dies nun nicht eine Frage des Wachstums ist, sondern die einer Entscheidung, kannst Du auch an demselben Tag ein Juenger werden, an dem Du wiedergeboren wirst. Dies genau taten die ersten Christen. Sie beschlossen noch vor dem Abendrot ihres ersten Tages in Jesus bestaendig die Schrift zu studieren, Ge-meinschaft zu halten, das Brotbrechen, zu beten, und gleichfalls, all ihr Hab und Gut zu verkaufen! Niemand konnte diese ersten Christen dazu bringen ihren Zehnten zu geben, denn sie gaben bereits, vom ersten Tage an, alles und von allem, was sie hatten. (Apg. 2, 44 u. 45). Dies, mein Freund, ist das vom Heiligen Geist fest-gelegte Muster der Juengerschaft, das wir am Geburtstag der Kirche sehen.

Juengerschaft bedeutet in Christus bleiben.

Juengerschaft ist das einzige, was den Glaeubigen vor geistlicher Austrocknung rettet und davor als Scheintoter zu wandeln. Denn nur Juenger bleiben in Jesus. Jesus sagt, Joh. 15, 5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn cohne mich könnt ihr nichts tun. 6Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie müssen brennen.

Unser Eigenleben kann demgegenueber nicht in Jesus bleiben und wird es nicht!

Ausserhalb der Juengerschaft werden wir kein Leben finden, nur den sicheren Tod und kommendes, dau-erhaftes Unglueck.

Juengerschaft heisst Begeisterung fuer Jesus.

Wir koennen ebenso wenig vertrocknete, leblose Juenger finden wie Rosine an einem gesunden Wein-stock, vergleichsweise gesprochen. Beachte, dass die ersten Juenger am ersten Tag mit Jesus ihn zu bezeugen begannen, ohne Ausnahme. Wir finden dieses Muster dann in der fruehen Kirche wiederholt in Apg. 8,4, “Die nun zerstreut worden waren, zogen umher und predigten das Wort.” Wenn wir unsere Begeisterung fuer Jesus verlieren kommt unser Zeugnis zum Ende, auch wenn unsere Innigkeit mit ihm nachlaesst.

Juengerschaft heisst die eigenen Plaene verlassen.

Maria wollte zur Hochzeit von Kana das Weinproblem sofort geloest haben. Aber Jesus sagte, “ meine Stunde ist noch micht gekommen” (Joh. 2,4, siehe auch 7, 6). Unser Kreuz taeglich aufnehmen heisst auch dass wir Jesus unsere Zeit geben – unsere komplette Zeit. Sein Kreuz taeglich auf sich zu nehmen bedeutet, dass wir ihm die 24 Stunden jeden Tages geben, und jede Stunde hat 60 Minuten und diese wiederum 60 Sekunden.

Taeglich zu sterben bedeutet Jesus jede Sekunde jeden Tages geben!

Juenger antworten Jesus nie, “Ich hab was andres vor... ; ich hab wichtigere Pflichten... ; ich kann meinen Vater nicht enttaeuschen, meine Frau oder meine Freunde, usw... .” Dies hat Jesus klar gestellt als er sagte, “26Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein”, (Lukas 14, 26).

Ein Juenger wird einfach nichts anderes tun als das was auf Gottes Plan steht, und seinen Plan an-nehmen heisst dann unseren zu verlassen. Wenn fernsehen nicht auf Gottes Plan steht dann wird ein Juenger nicht fernsehen. Wenn Fussball nicht auf Gottes Plan steht wird er nicht hingehen. Wenn einkaufen nicht auf Gottes Plan steht wird ein Juenger nicht einkaufen. Steht die Hochzeit eines Bruders nicht auf Gottes Plan so wird ein Juenger nicht da sein.

Ganz persoenlich: Ich verlies meine Heimat Deutschland als ich 19 Jahre alt war. Dreimal boten mir Leute die finanziellen Mittel an um zurueck meine Heimat zu besuchen, aber es war erst nach 41 Jahren Gottes Plan fuer mich. Und, oh, was fuer eine wunderbare Zeit Gott uns gab als es auch auf seinem Plan stand!

Geliebte, das Kreuz aufzunehmen heisst es mit Jesus zu wagen, seine Termine zu halten und das zu jeder Sekunde und jedwedter Minute. Weniger ist nicht Juengerschaft. Aber dann, welch der Segen dieser steten Gemeinschaft mit Ihm.

Juengerschaft heisst Gaben und Verfolgungen.

Als Jesus seinen Juengern erlklaerte wie schwerlich ein reicher gerettet werden kann antwortete ihm Petrus, “siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt”. (Mk. 14, 28). Hierauf antwortet Jesus, “29 Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verläßt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, 30der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfol-gungen - und in der zukünftigen Welt das ewige Leben, (Vv. 29 und 30).

Haette der reiche Mensch alles verlassen, seine Habe verkauft und den Armen gegeben um Jesus nachzufolgen so haette er in diesem Leben seine Haeuser hundertfach und ewiges Leben in der zukuenftigen Welt dafuer erhalten. Aber das, was den reichen Juengling blind machte, zu sehen, was Jesus fuer ihn hatte, war Geld mehr zu lieben als Gott. Was immer wir mehr lieben als Gott wird unsere Sicht einschraenken bis hin zur voelligen Blindheit fuer das, was er wirklich fuer uns hat und dafuer wie sehr er uns liebt.

Juengerschaft wird uns zu diesen Dingen fuehren und verbunden damit sind auch Verfolgungen, damit wir uns nicht zu sehr ueberheben. Warum werden Juenger verfolgt? Weil sie sich in dem Moment, wo sie sich zur Juengerschaft verpflichteten, zu Non-Konformisten machten, und dies stets Spaltung und Verfolgung bewirkt. Jeder Juenger ist ein Non-Konformist. Er wird sich nicht der Welt anpassen: ihrer Kleidung, ihrer Speise, ihrer Unterhaltung, ihrer Musik, ihren Plaenen, ihrem Wertesystem (Roemer 12,2). Und sie werden jetzt auch ver-folgt weil derselbe Jesus in ihnen lebendig ist, der damals Verfolgung ausloeste, (Mt. 10, 34).

Juengerschaft bedeutet dass wir uns auf dem Weg der Heiligung befinden

Wir koennen Heiligung nicht ohne Juengerschaft erfahren. Sie ist Bedingung, ebenso wie ein Flugzeug oder ein Boot zur Oceanueberquerung noetig sind. Der Prozess der Heiligung kommt aus den Wurzeln der Juengerschaft. Die Juenger, jeder der Apostel, die Jesus berief, waren ungeheiligte Apostel. Sie hatten in sich Neid, Herzenshaerte, Feigheit und einen vergeltenden Geist – und trotzdem, sie gehorchten Jesus in allem (Joh, 17,6)! Und dies fuehrte nicht lange danach zu ihrer Heiligung.

Lieber Freund, bist Du denn ein Juenger? Erwarte nicht hineinzuwachsen. Treffe die klare Entscheidung Dein Kreuz auf Dich zu nehmen heute, lass Jesus Deine Absichten uebernehmen, und Du wirst seine Ge-meinschaft fuer immer geniessen!

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